La Mambita
 

Standard/ Latein in der Mambita Etage

Im offenen & fortlaufenden Kurssystem
Der Kurs geht über 1,5 Std.
Es wird jeweils 1 Standard und 1 Latein Tanz unterrichtet, dazwischen gibt es eine kleine Pause,
Erfrischungen gibt es an unserer Bar.

Standard Tänze:
Langsamer & Wiener Walzer, Foxtrott,
Quickstep, Discofox, Tango argentino

Latein Tänze:
Salsa cubana, Rumba, ChaChaChá,
Lindyhop, Swing




Neu ab Di. 6.11. 19:30 - 21:00
Standard/ Latein Einsteiger
Mark und Katrin unterrichten im Wechsel




Preis:
Standard/ Latein
Probestunde: 9,- €
10er Karte 150,- € 5er Karte 75,- €
1,5 Std.17,- € / 15,- € ermäßigt


Tanzabend Walzer im 4/4 Takt

Neu ab 2.11. 20:00 - 21:00 Praktika Standard/ Latein
mit Mark Eintritt: 6,- €

21:00 Tanzabend Walzer im 4/4 Takt
Eintritt 6,- €

Praktika & Tanzabend zusammen 10,- €





Katrin
Begonnen hatte alles mit Ballettunterricht, Folklore- und Jazztanz.
Seit 2001 tanze ich Standard-/Latein in der Tanzschule bebop, in der ich seit 2007 auch unterrichtete.
Viele Jahre schon tanze ich leidenschaftlich Swing und seit etwa 4 Jahren mit steigender Begeisterung Balboa.
Dafür sammelte ich Erfahrungen in verschiedenen Tanzschulen/Tanzstilen und auf internationalen Workshops.
Den Paartanz sehe ich als Möglichkeit mit dem Partner nonverbal zu kommunizieren und gleichzeitig das Gefühl zu haben,
eine gemeinsame „Sprache“ zu sprechen. Tanzen macht mich glücklich! Tanzen bedeutet mir Freude an Bewegung,
spaßvolle Kommunikation mit dem Partner und nahezu grenzenlose Kreativität. Vor allem will ich „Musik“ tanzen,
so dass sich auch kleine, unspektakuläre Bewegungen im Paar als etwas Wunderbares anfühlen -
frei nach dem Motto „Die Musik ist unser bester Freund“.



Zu den Tänzen:
Standardtänze wurden ursprünglich alle Gesellschaftstänze genannt.
Mittlerweile ist es ein Sammelbegriff für den Langsamen Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep.
Zusammen mit den Lateinamerikanischen Tänzen (Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive)
bilden sie den Großteil der Tänze des Welttanzprogramms.
Standardtänze sind Fortbewegungstänze, bei denen die Tänzer sich raumgreifend – je nach Tanz mehr
oder weniger schnell – fortbewegen. Dabei ist der Tango ein Schreittanz, die anderen Tänze werden als
Schwungtänze bezeichnet.
Weiteres Merkmal der Standardtänze ist der Körperkontakt, durch den die Tanzpartner ohne
Unterbrechung verbunden bleiben.
Wie unterscheiden sie sich?
Der Körperkontakt in den Standardtänzen erfordert ein hohes Maß an Balance, Haltung und wechselseitiger Führung
und sorgt damit für einen harmonischen Bewegungsfluss.
Standardtänze werden hauptsächlich in geschlossener Tanzhaltung getanzt.
Charakteristisch für einige Standardtänze ist auch, dass sich die Tänzer bei Figuren nie um ihre eigene,
sondern immer um eine gemeinsame Achse drehen.
Die Lateinamerikanischen Tänze werden mehr am Platz und weitestgehend in offener Tanzhaltung getanzt.
Der Name wurde von weltweiten Tanzverbänden festgelegt und richtet sich vor allem nach der Tanztechnik
und nicht nach der Herkunft.
Aus Lateinamerika stammen aber so beliebte Tänze wie Bachata, Mambo, Merengue, Salsa und Tango Argentino,
die im La Mambita unterrichtet werden.
Charakteristisch für die lateinamerikanischen Tänze ist die Kommunikation zwischen den Partnern durch wechselnde Aktionen.
Schnelle Drehungen sowie der ständige Wechsel zwischen ernergiegeladenen
und ruhigen Bewegungsphasen sind kennzeichnend.
Die aufeinander abgestimmte Bewegung der einzelnen Tänzer steht im Vordergrund.


Was ist meine Idee, mein Ansatz?
Die Standard-Latein-Tänze, die unterrichtet werden, können sich am Welttanzprogramm orientieren,
müssen aber nicht. In meinem Unterricht möchte ich diese Tänze als wirkliche Paartänze vermitteln,
damit jeder die wirkliche Bandbreite, die diese Tänze, oder besser, die die Musik bietet, ausnutzen kann.
Im Fokus stehen für mich, basierend auf den genannten Grundbewegungsideen, der Kontakt der Tanzpartner,
die Bewegungen der Tanzpartner zur Musik und deren Harmonie und das Verständnis über die Rollen von Führenden und Folgenden. Tanzen soll Spaß machen!
Spaß an der Bewegung, Spaß an der nonverbalen Kommunikation und natürlich Spaß an der Musik,
denn die Musik ist unser bester Freund.
Daher setze ich oft Originalmusikstücke ein, die nicht immer striktes Tempo haben, aber dafür spannend zu interpretieren sind.
Der Turniertanz ist nicht das Ziel. Daher werden zwar viele, aber nicht alle der im Welttanzprogramm enthaltenen Tänze unterrichtet.
Statt Samba und Paso Doble gibt es Salsa (kubanisch), statt Jive wird Lindy Hop Swing und statt Europäischem Tango wird Argentinischer Tango unterrichtet.
Lindy Hop ist der bekannteste unter den Swingtänzen, der sich in den 1930er Jahren basierend auf Jazz, Break-A-Way, Stepptanz und Charleston in den Ballsälen Harlems (New York) entwickelt hat.
Dieser Tanz ist geballte Energie und Lebensfreude.
Bei kaum einem anderen Gesellschaftstanz wird im Kurs und auf der Tanzfläche so viel positive Energie versprüht.
Lindy Hop kann bequem zu langsamer Swingmusik (100 bpm) als auch schnell und voller Energie zu den rasanten
Swingstücken (280 bpm) getanzt werden.
Aus der Verwandtschaft zum Jive, Stepptanz, Charleston, Boogie-Woogie und Rock’n’Roll ergibt sich ein reichhaltiges Figurenrepertoire und der eigenen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt.
Definitiv mein Favorit!
Der argentinische Tango-Komponist Enrique Santos Discépolo sagte: Tango ist "... ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann".
Der Tango Argentino entwickelte sich in Buenos Aires zwischen 1850 und 1900 aus einer Mischung verschiedener europäischer Musikformen. Er entstand aus dem Gegenübertreten der europäischen Musikstile und lateinamerikanischer Musikrichtungen (Habanera) sowie afrikanischer Rhythmik (Milonga, Candombe). Die harmonische Basis des Tangos ist europäisch, die Rhythmik jedoch greift teilweise afrikanische und lateinamerikanische Vorbilder (z.B. Habanera Rhythmus) auf. Die ersten Tangos wurden im 2/4-Takt komponiert, ab etwa 1920 setzte sich der 4/4-Takt durch. Um 1920 herum wurde der Tango in alle Teile der Welt getragen, so besonders nach Europa und Japan. In vielen Ländern wurde der Tango musikalisch an die jeweilige Kultur angepasst und zu eigenständigen Formen weiterentwickelt. Der argentinische Tango wird Arm in Arm getanzt. Die Umarmung kann aber variieren von sehr offen, einer Form, in der der Führende mit dem Geführten nur auf Armlänge verbunden sind, bis zu sehr geschlossen, einer Form, wo eine Verbindung von Brust zu Brust besteht.
Dazwischen gibt es alle Möglichkeiten.
Das wesentliche des argentinischen Tango ist das Laufen mit dem Partner und der Musik.
Die eigene Musikalität, z.B. die Einstellung zu den Gefühlen und der Geschwindigkeit eines Tangos, ist ein sehr wichtiges Element des Tangotanzes. Ein guter Tänzer macht den Zuschauern die Musik sichtbar.


Wie sind die Kurse aufgebaut?
In den Anfängerkursen werden grundlegende Bewegungsprinzipien vermittelt.
Wir suchen Antworten auf Fragen wie:
Wie tanzt man allein, wie tanzt man im Paar?
Wie führe ich, wie lasse ich mich führen?
Erste Muster, Figuren, Tänze entstehen, z.B. Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Cha Cha Cha, Rumba und Merengue.
In den Mittelstufenkursen werden aufbauend auf den bereits erlernten Bewegungsprinzipien bekannte Muster
und Figuren wiederholt und durch Hnzufügen oder auch Weglassen einzelner Bewegungselemente verändert.
Neue musikalische Erfahrungen lassen neue tänzerische Umsetzungen zu: Salsa, Swing, Tango kommen dazu.
In den Fortgeschrittenenkursen wird das bereits Erlernte intensiviert; komplexere Bewegungsabläufe,
ein vertieftes Verständnis für die Rollen des/der Führenden/Folgenden und ein noch aktiveres Hören der Musik und Umsetzen in Bewegung bilden den Schwerpunkt.
Aber auch die Wiederholung der Grundlagen wird immer wieder ein Thema sein.
Grundsätzlich werden im Unterricht bei den Übungen immer wieder die Tanzpartner gewechselt,
da dies aus meiner Erfahrung entscheidend zum Lernerfolg beiträgt.
Verschiedene Übungen zur Technik und zur Musikalität gehören genauso zum Unterricht, wie Möglichkeiten,
die eigene Kreativität zum Vorschein zu bringen und das Üben des gerade Erlernten.




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